Konzepte Web und Mobile

Wenn es um Konzeptarbeit geht stellen sich die meisten vor, viele kluge Köpfe oder schrullige Genies ziehen sich einen abgesonderten Raum zurück und nach kurzer Zeit ist es da, das Konzept.

Vielleicht war das früher einmal so, ich denke jedoch nicht. Konzepte sind die Grundlage für jedes Produkt. Aus einer Idee, die zumeist im Alltag oder in einer Notsituation gebohren wird, entwickelt sich ein Konzept, das es auszuarbeiten gilt.

Egal ob es sich um ein offline oder online Konzept dreht, heute ist es wichtig das sie die richtigen Vermarktungskanäle finden und ihr Produkt über diese bestmöglich promoten.

Alle Welt spricht von Mobile Web und Apps – soll ich auch?

Ganz egal in welcher Branche sie angesiedelt sind, die Fragen die sie sich stellen sollten gelten branchenübergreifend:

Frage 1: Wie alt ist meine Zielgruppe | Nützt meine Zielgruppe Mobile Apps?
Was nützt ihnen die schönste und ausgefallenste Appliaktion am iPhone oder auf Android, wenn ihre Zielgruppe sie niemals zu Gesicht bekommen wird, da sie diese Kanäle nicht benützt. Sicher gibt es immer Ausnahmen, doch wenn sie nur die Ausnahmen ansprechen möchten, dann vertreiben sie gleichzeitig ein Nischenprodukt.

Frage 2: Was biete ich auf welchem Kanal an?
Vertreiben sie Haftpflichtversicherung oder Brötchen, oder Reisetipps. Auch wenn sie auf den ersten Blick sagen, bei den Reisetipps ist es klar, die anderen beiden Produkte habens schwer mit Web und Mobile, so muss ich klar wiedersprechen.

Beispiel Haftpflichtversicherung:
Die Versicherungssparte hat einen bestimmten Ruf, den sollte sie nützen und sich nicht davon einengen lassen. Als seriös, etwa wie eine Bank. Das große Potential ist, das die Zielgruppe stetig wächst, denn jedes Jahr machen Tausende Menschen einen Führerschein und kommen spätestens mit dem Kauf eines Autos in Berührung mit diesem Thema. Folglich gliedert sich die Zielgruppe in zwei große Gruppen

1. Gruppe
junge Menschen, Führerscheinneulinge, Neukunden – die Zielgruppe hat etwas davon gehört, weiß aber nicht so viel über das Thema. Hier gilt es besonders Aufklärung zu betreiben. Weiters ist bei dieser Zielgruppe der Preis eines der wichtigsten Kriterium.
Konzepte für Online:

  • Versicherungscheckbeantworte diese Fragen und wir sagen dir, welches Paket für dich optimal ist
  • Alterstarife & -rabatteZahle nur die Summe XX bis zur Vollendung des zB 30 Lebensjahres
  • Online Werbungholen sie die Zielgruppe dort ab, wo sie sich im Internet aufhält (facebook, szene1, myspace, netlog,…)
  • Gewinnspieleholen sie sich Aufmerksamkeit, nennen sie mir einen jungen Menschen, der nicht gerne ein Auto und ein Jahr ihrer Versicherung gewinnen möchte
    je größer die Karotte, desto besser die Response Rate

Konzepte für Mobile:

  • Mobile Serviceserleichtern sie dem User den Zugriff, die Nutzung ihres Produkts auch wenn es sich dafür eignet unterwegs. Ein junger Mensch nimmt sein Handy zumeist vor der Zahnbürste am Morgen in die Hand und legt es am Abend vor dem Schlafen gehen neben das Bett um es am Morgen wieder mitzunehmen. Nützen sie diesen Kanal, doch tun sie dies behutsam, sie dringen im mobilen Kanal sehr stark in das private Umfeld des Kunden ein.

2. Gruppe:
Altere Menschen, Bestandskunden - hier gilt es nicht nur darum die Bestandskunden zu erhalten, sondern rund um die Uhr zufriedenzustellen. Je unzufriedener der Kunde ist, desto mehr ist er verleitet sich anderswo umzusehen. Ist der Preis bei meiner Versicherung höher als bei meiner Konkurenz? Hier ist abzuwägen, mach ich die Preisschlacht mit, oder stelle ich meine Kunden mit Kompetenz und Verständnis zufrieden, dann wird er bleiben. Betonen sie den Service den sie bieten, denn irgendwo muss der Konkurrent bei den niedrigeren Preisen Abstriche machen.

Was kennzeichnet ein “gutes” Konzept? Ein gutes Konzept gliedert sich in folgende Erfolgsfaktoren:

  • Tritt erwartete finanzielle Erfolg ein:
    aus Kundensicht der wichtigste Punkt – jedoch sehr kurzfristig. Viele Werbeagenturen denken nur soweit voraus, wie lange der Auftrag des Werbekunden dauert. Das Internet ist jedoch ein sehr schwieriges Pflaster geworden, heute heißt es wer gehört werden will muss vielseitig rufen. Werden die finanziellen Erwartungen nicht kurz nach dem Start erfüllt so zeigt sich nach zumeist 2-5 Jahren erst, ob das Konzeot gut war oder nicht. (Long Tail – das Stichwort sollten sie sich merken)
  • Wird das Produkt / die Marke angenommen:
    Nimmt der Kunde im Zuge der Promotion und Marketingaktionen, die idealerweise in Zusammenarbeit mit dem Konzeptionisten geplant wurden, das Produkt an? Wenn nein gibt es mehrere Gründe, warum dem nicht so ist:

    • Ein schlechtes Konzept
    • Eine schlechte / falsche Vermarktung
    • Kein gutes Produkt
  • Wie wird das Produkt angenommen:
    Sollten sie die erste Hürde genommen haben, und das Produkt wird angenommen, dann gilt es darauf aufzubauen und sich zu verbreitern. Spätestens ein paar Monate nach Ende der ersten Promotion und Marketing Kampagnen sollten sie durch Umfragen (am Besten als Gewinnspiel tarnen) überprüfen, wie die Durchdringung im Markt aussieht. Das Ergebnis gibt ihnen auch bei negativen Response gute Hinweise wo sie weiter ansetzen sollten.

Wir von konzeptionist.at helfen ihnen gerne ihre Ideen in ein stimmiges Konzept umzuarbeiten. Kontaktieren sie uns einfach und wir setzen uns an einen Tisch und reden über ihre Idee.

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