
CMS Konzept – WordPress Standard Plugin Set [Update 2026]
Kategorie: WP Plugins
Jeder Konzeptionist, Web Projektentwickler oder Webdesigner, der sich dem Content Management Tool und Blogging Engine WordPress verschrieben hat, hat für jedes seiner Setups ein vorgefertigstes Featuresset, das er mittels WordPress Plugins in das Webkonzept integriert, um schon in der Konzeptphase einen Grundstock an Features zu haben und mit diesen zu kombinieren.
WordPress als CMS
WordPress ist generell als Blog Software konzipiert worden, jedoch lässt sich, wenn man das Konzept verstanden hat, der Vorteil von WordPress auch als Content Mangement System nützen. Größter Vorteil falls sie keine Erfahrung mit WordPress haben ist sicherlich, dass es später dem Kunden eine sehr einfach zu bedienende, „schöne“ und intuitive Oberfläche bietet, mit dem der Kunde selbst seine Website mit Content befüllen kann, bzw. sie einfach erweitern kann. Vorallem die Texteingabe in der Artikel/Seiten erstellen Ansicht hat es unseren Kunden angetan, hierfür ist kaum Umstellung notwendig, da es sich wie Word verhält und die Icons in der Bedienoberfläche ebenfalls Word-ähnlich konzipiert wurden.
Auch wir haben ein Standard Feature-Set für WordPress, das wie folgt konzipiert ist:
Standard Plugin Set
Akismet Anti Spam [Download]
Der beste Spam-Schutz zum Blockieren von Spam-Kommentaren und Spam in Kontaktformularen. Die zuverlässigste Anti-Spam-Lösung für WordPress und WooCommerce. Dank Anbindung an Gravity Forms für mich der zuverlässigste Schutz für das Kontaktformular. Sollte ein Seite dennoch hart attackiert werden, bietet sich ein zusätzlicher Schutz per reCapchta an.
WordPress SEO by Yoast [Download]
Das WordPress Plugin WordPress SEO by Yoast erleichtert es die nötigen On-Page Suchmaschinenoptimierung durchzuführen. Hier stellen sie die Anzeige der Title Tags, die Meta Tags sowie die Regeln für die Indizierung ein. Ich arbeite mittlerweile lieber mit diesem Plugin als wie bisher mit dem AllinOneSEOPack.
Elementor [Download] *
Ich war lange Zeit lang sehr skeptisch, was die Bewegung der Bausätze und Templategeneratoren betrifft, jedoch hat mich schlussendlich dieses Plugin eines besseren belehrt. Gerade, wenn es zeitkritisch ist und man schnell eine Seite ins Netz bringen muss, ist dieses Plug & Play Plugin vor allem in der Pro Version* sein Geld defintiv wert. Dazu gibt es viele Themes mit denen man als Start-kit loslegen kann.
Was mich überzeugt hat ist der Ansatz aus modularem Aufbau verschiedener Blöcke, die ich einfach wie einen Post oder ein Widget anlege und immer wieder auf der Webseite mit einem Klick einfügen kann. Das kommt dem Gedanken der Blöcke, wie mit dem Gutenberg-Editor beabsichtigt, mMn. viel näher und bietet nicht Entwicklern beim Zusammenbau einer Webseite ein benutzerfreundliches Interface und das Gefühl, dass ich etwas umsetzen kann, ohne jedes Mal den Frontendentwickler dazuholen zu müssen. Ein wirkliche Erleichterung, kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Aktuell halten sich meine Seiten mit bzw. ohne Elementor in etwa die Waage, mit den letzten Änderungen im Gutenberg Editor tendiere ich aber mehr und mehr zu einem Hybrid bzw. Block Theme. Wenn es schnell und günstig sein soll, dann hilft einem Elementor mit seinen Vorlagen natürlich immer noch.
Gravity Forms & Gravity SMTP [Download] *
Leider wurde das beliebte Plugin cforms II von Oliver Seidel eingestellt, daher galt es sich um eine Alternative umzusehen. Da ich aus der Gefahr von Free Plugins gelernt hatte, entschied ich mir nach langer Recherche für das Premium Plugin Gravity Forms. Das Feature Set ist vergleichbar mit cforms II – was schlussendlich die Entscheidung gebracht hatte war die verfügbare Linzenzform – da bei Gravity Forms eine Developer Licence angeboten wird im Gegensatz zu vergleichbaren Konkurrenten.
Damit lassen sich wirklich alle erdenklichen Formularanwendungen lösen und es gibt auch jede Menge Erweiterungen und vorgefertigte Styleklassen, wie zum Beispiel für Bootsrap & Co. Nach über zehn Jahren mit Gravity Forms bin ich froh über die Entscheidung, es gibt quasi nichts, was man damit nicht lösen kann. Ich hab die Entscheidung nie bereut.
Auch die Erweiterung um das Plugin „Gravity SMTP“ zum sicheren Versand der Benachrichtigungen per SMTP Relay hat sich als echter Gamechanger herausgestellt. Auch dieses Plugin kommt in jedes Setup dazu und tut seinen Dienst.
ACF [Download]
Das WordPress Plugin Advanced Custom Fields erleichtert Ihnen den Gebrauch von Custom Post Types in Kombination mit Custom Field Templates und vielem mehr. Mit diesem Plugin lassen sich zum Beispiel bei eigene Post Types File Uploads, Pick-up Kalender, uvm. in den Bereich der Custom Fields einbetten, und ermöglichen so eine perfektes Interface für den zukünftigen Content Redakteur. Ich kann für einen Kunden eigene Inhaltstypen und komplett custom gestaltete Eingabemasken bauen, die alles abdeckt, was der Redakteur benötigt und diese mittels simplen Variablen oder Hooks in einem Template ausgeben.
ACF erweitert das WordPress System um genau die Funktionalität, die die Arbeit mit Gutenberg Blocks leider fehlt und wofür man komplizierte Loops & Co. basteln muss, um eine simple Info zu einem Post oder einer Seite auszugeben. Wenn etwas über die klassischen Komponenten hinausgeht, dann ist ACF das Plugin, das hier die perfekte Lösung bietet.
Wordfence Security [Download]
Ein echtes schweizer Taschenmesser, wenn es um die Sicherheit seiner Webseite geht. Von Anti-Malware, Firewall, uvm. Damit sicherst du deine Seite wirklich sehr gut ab, auch wenn kein Programmierer oder Hacker in dir schlummert.
All In One Schema.org Rich Snippets [Download]
Wenn du dich mit dem Thema Rich Data, Semantik und sprachgesteuerter Suche auseinerandersetzt, dann kommst du an diesem Plugin kaum vorbei. Es hilft dir auf einfachste Art und Weise deine Daten maschinenlesbar zu machen und hilft auch dem Suchmaschinenranking.
CookieYes [Download] *
In vielen Fällen heutzutage ein Muss, hilft es diese Bürde was Privacy & Datenschutz gemäß der DSGVO betrifft einfach zu lösen. Simples Plugin für die Warnung vor Webseiten. Ja, ich mag Cookies 😉
Eines Ihrer Standard Plugins ist nicht hier aufgelistet, schreiben Sie uns Ihre Default Plugins, mit denen Sie eine Website mit WordPress als Content Management System aufbauen. Wir haben auch teilweise noch viel mehr Plugins im Einsatz, je nach Seite und deren Anforderungen. Wir werden in Zukunft auch eine eigene Plugin Sammlung zur Optimierung des PageSpeeds für WordPress erstellen, diese Plugins sind hier nicht enthalten, da viele davon nur für den regelmäßigen Check aktivert werden und nicht dauerhaft im WordPress System im Einsatz sind.
Mittlerweile ist CookieYes meine bevorzugte Lösung, ich war zuvor Partner von CookieBot bzw. CookieHub, jedoch gibt es hier für kleinere Seiten keine annehmbare und kostenlose Lösung mehr, warum ich alle Seiten nun zu CookieYes transferiert habe. CookieYes ist Google CMP, d.h. ich kann den Consent Mode 2 native damit umsetzen und mit nur wenigen Klicks einrichten. Das spart Zeit und ist für mich der Hautpgrund, warum alle Kunden zu dieser Lösung transferiert wurden.
Smush [Download]
Auch in der kostenloses Version ein Muss in jeder Installation, wenn es um schnellere Ladezeit geht und ich nicht jedem Redakteur unentwegt erklären möchte, dass ein 1,6 Megabyte großes Bild, auch wenn es noch so schön ist, einfach zu groß für das Netz ist.
Regenerate Thumbnails [Download]
Sie kennen das vielleicht. Mit der Zeit ergeben sich neue Inhalte, neue Anforderungen an das Layout und auch die Geräte, auf denen man die Inhalte konsumiert ändern sich. Mit diesem Plugin können sie bereits bestehende Bilder in den neuen Größen im Bulk generieren und alte Größen aussortieren. Ein wirklich hilfreiches Werkzeug, das bei mir in jedem WordPress-System installiert wird. Ich aktiviere es nur, wenn ich die Dienste benötige, ansonsten liegt es aktualisiert und deaktiviert im Pluginverzeichnis.
Worker [Download]
Da ich zur Verwaltung und vor allem für das zusätzliche Backup der Datenbanken heute ManageWP einsetze, hat sich das Worker-Plugin zur einfachen Verbindung des Systems angeboten. Ich möchte es nicht mehr missen und setze es mittlerweile bei allen Projekten ein.
Plugins, die ich nicht mehr einsetze und vorher in dieser Liste aufgelistet waren:
NextGEN Gallery
Das WordPress Plugin NextGEN Gallery dient zur Integration von Bildergallerien. Bis zur WordPress Version 2.9 war das Plugin das absolute Muss, was Image Galleries betrifft, leider schleichen sich immer mehr Fehler in das Plugin ein. Generell ist das Plugin sehr leicht zu integrieren und verwenden, darum haben wir es immer noch in unserem Plugin Set, jedoch wird es sofern sich nicht bald wieder ein paar Qualitätsstandards einbürgern gegen ein anderes Plugin ausgetauscht. Bei Webseiten, die auf Bootstrap basieren, bietet sich hingegen das Plugin „WordPress Bootstrap Gallery“ an.
Mailchimp for WordPress
Dank dem Add-on „Webhooks“ von Gravity Forms setze ich das Plugin von Mailchimp nicht mehr ein. Ich kann nun nach dem Form_Submit eines Formulars Daten per JSON direkt an einen Webhook übergeben und baue mir damit meine Anbindung an das Newsletter System meiner Wahl.
Da Mailchimp in Deutschland aufgrund der DSGVO-Themen quasi rechtlich nur im Graubereich eingesetzt werden darf, ist diese Alternative sehr hilfreich, da ich damit auch Systeme wie Mailjet, CleverReach & Co. problemlos anbinden kann.
WP Mail SMTP
Wurde durch die Lösung „Gravity SMTP“ ersetzt und von mir nicht mehr verwendet.
Letzte Aktualisierung: 02.03.2026
* Affiliate Link
6 Kommentare zu “CMS Konzept – WordPress Standard Plugin Set [Update 2026]”
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Hallo,
das Cforms plugin ist nicht mehr verfügbar.
Gruß
Sehr schön Tina! Danke fürs teilen! VG Ximena
Guten Abend,
gibt es ein Plugin, wodurch es möglich ist, unter einen Account mehre Chaktere zu pfelgen bzw Funktionen einzufügen.
Hintergrund.
Möchte eine Clan=Gilde seite für ein MMO Spiel erstellen.
Bei dem MMo Spiele gibt es unter einen Account mehre Charaktere…
Gruß
Hallo,
klingt knifflig, ein fix-fertiges Plugin ist mir leider nicht bekannt, was es gibt sind einem Nutzer mehrere Rollen in Form von Berechtigungen zu ermöglichen. Damit lässt sich dein Konzept aber nicht wirklich umsetzen.
Würde ich es umsetzen, hätt ich wohl versucht Nutzergruppen anzulegen, um die verschiedenen Wesensgruppen zu definieren (Magier, Elf,..) und je Gruppe dann mögliche Eigenschaften vordefiniert (Ausrüstung, Coins,..).
Damit kann ich einen gewöhnlichen Nutzer (Zugangsdaten) schon einmal zu den Gruppen (Magier und Elf) hinzufügen, per Custom Fields die Werte zum Inventar, sowie den Namen in der Gruppe (Merlin:Magier, …:Elf) im Nutzerprofile speichern, Avatarbilder pflegen, usw.
Fehlt dann noch die Aktionen, die ich mit den jeweiligen Charakteren durchführen kann, also zB eine Nutzerseite (+Gruppe), wo ich die jeweiligen Key-Values ausspielen kann, usw.
Wird immer etwas holprig bleiben das Ganze. Besser wäre es wohl, wenn man als Nutzer einen Artikel pro Charakter anlegt und über die Nutzerrechte die Gruppen und Berechtigungen verteilt. Jeder Charakter wäre dann ein Post mit dem PostType Magier/Elf/… und je nach Typ, kannst du verschiedene Zusatzangaben per Custom Fields hinzufügen. Damit kannst du ganz einfach den ganzen Clan/Gilde präsentieren, suchen, kategorisieren (archive/category) in einer sehr natürlichen Weise via WordPress ausgeben.
Hoffe, das gibt dir einen Ansatz, der dir weiterhilft 🙂
LG Markus
Coole Auflistung. Allerdings fehlt hier das wichtigste Plugin, nämlich ein WordPress Backup Plugin.
Durch ein Update oder eine Veränderung kann die ganze Webseite kaputt gehen oder Fehler lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Mit einem Backup Plugin kann man das ganz einfsch verhindern. Selbst wenn es mal seitens des Hosters zu Fehlern oder Datenverlusten kommt.
Hallo Florian,
danke für den Hinweis, ehrlich gesagt ist es Absicht, dass kein „Backup Plugin“ hier in der Liste enthalten ist, denn mein Ansatz ist „so wenig Plugins wie möglich“, damit man die Datenbank und das System schlank hält. Ich verwende nur dann Plugins, wenn diese für die Seite essentiell sind.
Was den Aspekt der Sicherheit betrifft, so hast du absolut recht, wer sein System nicht regelmäßig backuped, der geht sehr fahrlässig mit seinen Daten um. Dann könnte man noch hinzufügen, wer seine Daten am gleichen Ort ablegt, macht es auch nur zum Schein sicherer. Ich verwende hier persönlich kein Plugin für die Sicherung, weil ich sonst mit jedem Update / Fehler / Intrusion auch mein Sicherungsnetz in Gefahr bringen würde. Das erledigen bei mir CronJobs, die Sicherungen lokal am Server als auch in eine Cloud iterativ ablegen und andere Rechte besitzen als der WordPress Host o.ä.. Fahre bis heute sehr gut damit.
LG Markus